Keine Scharmützel am Scharmützelsee

Wanderung auf dem 66-Seen-Wanderweg von Bad Saarow nach Storkow

20 km

Nach der etwas lauten Wanderung beim letzten mal scheint sich Brandenburg heute Mühe geben zu wollen, alles wieder gut zu machen. Ganz still und prächtig liegt er da, der Scharmützelsee. Der größte See in der Mark Brandenburg. Das Licht wirkt surreal, und war ich vor Silvester eigentlich auf der Suche nach Ruhe, so finde ich sie augenblicklich heute. Die Wolken spiegeln sich im Wasser, auf den anschließenden Wegstücken durch den vom Regen aufgeweichten Wald ist keine Menschenseele unterwegs und der Große Kolpiner See zeigt sich von seiner schönsten Seite. Milde Temperaturen laden zu einer längeren Pause am Uferrand ein. Im Wald nochmal volltanken mit guter frischer und aromatischer Luft, dann folgt laut Wanderführer das absolute Highlight des 66-Wanderweges: die größte Binnendüne im nordeutschen Raum bei Storkow. Vor Jahren war ich hier schonmal. Noch immer surreales Licht. Die letzten Kilometer zum Bahnhof dann allerdings im Stechschritt, damit ich den Zug noch erreiche.

Ach ja, und der Scharmützelsee hat nix mit Scharmützeln zu tun, der Name geht auf slawische Bezeichnungen in Kombination mit Lautverschiebungen zurück.

 

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